YamYam in Berlin ist kein Ort für große Inszenierung, sondern für verlässliche koreanische Küche mitten in Mitte. Wer Bibimbap, Mandu, Suppen oder pflanzliche Varianten sucht, bekommt hier ein Lokal, das seit Jahren zu den festen Adressen in der Alten Schönhauser Straße gehört. Für einen spontanen Lunch ebenso wie für ein unkompliziertes Abendessen ist das eine der Adressen, die man kennen sollte.
Die wichtigsten Fakten auf einen Blick
- Koreanisches Casual Dining in Berlin-Mitte, seit 2009 am Standort Alte Schönhauser Straße 6.
- Besonders sinnvoll sind Bibimbap, Mandu und warme Suppen, vegetarische und vegane Optionen sind vorhanden.
- Preislich liegt das Haus grob im Bereich bis etwa 30 Euro pro Person.
- Für den Besuch sollte man Bargeld mitnehmen und bei Stoßzeiten etwas Zeitpuffer einplanen.
- Die Lage eignet sich gut für einen Stopp zwischen Shopping, Museumsbesuch und Abendprogramm in Mitte.
Was dieses Lokal in Mitte auszeichnet
Ich ordne das Restaurant klar als alltagstaugliche koreanische Adresse ein. Es wirkt nicht geschniegelt oder bewusst exklusiv, sondern genau so, wie ein gutes Stadtteilrestaurant funktionieren sollte: zentral, lebendig und mit einer Karte, auf der man sich schnell zurechtfindet.
Spannend ist auch der Kontext. Der Laden ist seit 2009 in Berlin präsent und hat Bibimbap früh mit auf die Berliner Speisekarten gebracht. Das merkt man bis heute an der Rolle, die das Gericht dort spielt: nicht als Randnotiz, sondern als verlässlicher Mittelpunkt der Karte. Genau deshalb eignet sich der Besuch so gut für Menschen, die Koreanisch mögen, aber keinen langen Entscheidungsprozess brauchen. Als Nächstes lohnt sich deshalb ein Blick darauf, welche Gerichte sich hier besonders anbieten.

Welche Gerichte sich hier besonders lohnen
Wenn ich ein koreanisches Lokal wie dieses bewerte, schaue ich zuerst auf die Gerichte, die den Charakter des Hauses wirklich tragen. Bei YamYam sind das vor allem die Klassiker, die satt machen, aber nicht beliebig wirken.
| Gericht | Warum es sich lohnt | Mein Rat für den ersten Besuch |
|---|---|---|
| Bibimbap | Ausgewogen, gut verständlich und ein sehr guter Einstieg in die Küche | Nimm es, wenn du ein einziges Hauptgericht willst, das die Küche sauber zusammenfasst |
| Mandu | Ideal zum Teilen, als Vorspeise oder für kleineren Hunger | Sehr sinnvoll, wenn ihr zu zweit oder zu dritt bestellt |
| Nudel- und Suppengerichte | Praktisch an kühlen Tagen und meist die beste Wahl, wenn du etwas Wärmendes suchst | Ich würde sie dann nehmen, wenn ich nach einem langen Berliner Tag etwas Sättigendes brauche |
| Pancakes und Beilagen | Gut, um die Karte breiter zu erleben und nicht nur ein Gericht zu essen | Besonders sinnvoll, wenn mehrere Personen kommen und ihr teilen wollt |
| Vegetarische und vegane Varianten | Das Lokal ist dafür bekannt, dass pflanzliche Optionen nicht nur Alibi sind | Eine gute Wahl, wenn du Koreanisch ohne Fleisch essen möchtest |
Für mich ist das Entscheidende nicht, dass die Karte besonders lang wäre, sondern dass sie die richtigen Berliner Klassiker bedient. Wer Bibimbap mag, wird hier schnell fündig. Wer etwas mehr Struktur auf dem Teller will, kombiniert Mandu mit einer Suppe. Und wer mit Freunden kommt, sollte nicht zu konservativ bestellen, sondern zwei bis drei Positionen teilen. Genau daraus entsteht der eigentliche Reiz des Lokals, und damit stellt sich die praktische Frage nach dem Besuch selbst.
Welche praktischen Details du vor dem Besuch kennen solltest
Hier lohnt sich ein nüchterner Blick, denn gerade bei beliebten Adressen in Mitte entscheidet oft nicht die Küche allein, sondern die Logistik. Ich würde bei YamYam vor allem diese Punkte im Kopf behalten:
| Aspekt | Was du wissen solltest |
|---|---|
| Adresse | Alte Schönhauser Straße 6, 10119 Berlin-Mitte |
| Küchenausrichtung | Koreanische Küche mit klaren Klassikern |
| Preisniveau | Grob bis etwa 30 Euro pro Person |
| Öffnungszeiten | Öffentlich genannte Zeiten liegen meist ungefähr bei Montag bis Samstag 12:00 bis 23:45 Uhr und Sonntag 13:00 bis 23:00 Uhr |
| Zahlung | Bargeld einplanen |
| Atmosphäre | Casual, lebhaft und bei gutem Wetter oft gut besucht |
Ich plane solche Besuche am liebsten nicht zu knapp, wenn ich zur Mittagszeit oder am frühen Abend hingehe. Gerade in Mitte ist es bei guten Temperaturen schnell voller, und draußen sitzen will fast jeder. Wer mit dem Auto kommt, sollte außerdem nicht mit entspanntem Parken rechnen, in diesem Teil der Stadt ist der ÖPNV meistens die vernünftigere Wahl. Als Nächstes ist deshalb die Frage wichtig, für wen dieses Restaurant eigentlich am besten funktioniert.
Für wen das Restaurant besonders gut passt
YamYam ist vor allem dann stark, wenn du ein Restaurant suchst, das zuverlässig, zentral und unkompliziert ist. Ich würde es besonders diesen Situationen zuordnen:
- du willst in Mitte schnell, aber ordentlich koreanisch essen
- du probierst koreanische Küche zum ersten Mal und möchtest mit Bibimbap oder Mandu einen sicheren Einstieg
- du suchst vegetarische oder vegane Optionen, ohne auf Geschmack zu verzichten
- du brauchst nach Shopping, Bürotermin oder Museum einen verlässlichen Lunch-Stopp
- du willst kein Fine Dining, sondern ein ehrliches Stadtrestaurant mit klarer Ausrichtung
Weniger passend ist der Ort, wenn du absolute Ruhe, eine stark kuratierte Weinkarte oder einen besonders formellen Abend erwartest. Das Lokal lebt von Tempo, Zugänglichkeit und einer Küche, die keine Umwege macht. Genau das ist für viele Berliner Tage ein Vorteil, nicht ein Mangel. Und weil es in Mitte viele Restaurants gibt, ist diese Klarheit am Ende oft mehr wert als eine aufwendige Inszenierung.
So bestellst du dort ohne Fehlgriff
Wenn ich einen Besuch pragmatisch plane, denke ich in kleinen Kombinationsmustern, nicht in möglichst vielen Einzelgerichten. Das spart Geld, vermeidet Überbestellung und passt besser zu einem Restaurant, das eher auf verlässliche Klassiker als auf Show setzt.
- Allein: Ein Bibimbap oder ein warmes Nudelgericht reicht meist vollkommen aus.
- Zu zweit: Zwei Hauptgerichte plus eine gemeinsame Vorspeise sind meistens die beste Balance.
- Zu dritt oder viert: Eine Mischung aus Bibimbap, Mandu und einer Suppe funktioniert sehr gut.
- Im Sommer: Draußen sitzen lohnt sich, aber nur, wenn du etwas Wartezeit einkalkulierst.
- Bei knapper Zeit: Vorher kurz prüfen, ob du mit Bargeld unterwegs bist, dann gibt es vor Ort keine unnötige Verzögerung.
Mein Fazit für die Praxis ist schlicht: Wer in Berlin-Mitte koreanisch essen will, bekommt hier eine Adresse, die seit Jahren funktioniert, ohne sich wichtig zu machen. Gerade deshalb ist YamYam für viele der seltene Fall eines Restaurants, das man einmal entdeckt und dann bewusst wieder ansteuert.